Kaum war der Anpfiff verklungen, zappelte der Ball das erste Mal im Netz zum 1:0. Lea Bienert zirkelte einen Eckball über Torfrau Carolin Wagner hoch in den Winkel. Naunheim beherrschte in den 90 Minuten Feld und Gegner, trotzdem konnte sich Jacquline Pfetzing auf der linken Außenbahn durchmogeln und schoss aufs Tor. Michaela Licari konnte gerade noch retten, um gleich den Gegenangriff einzuleiten. Die immer anspielbare Lea Bienert war nicht zu halten, flankte und fand in Katharina Spangenberg eine sichere Abnehmerin, die sich das 2:0 nach nur 15 Minuten Spielzeit nicht nehmen ließ. Den nächsten Treffer (25.) erzielte wiederum Lea Bienert aus spitzem Winkel. Und auch das 4:0 (35.) ging wieder auf ihr Konto. Wieder war es ein Eckball, den sie direkt aufs Tor zielte. Zwar war Södels Torfrau noch dran, konnte den Schuss jedoch nicht abwehren.

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Aufsteiger Hermannstein wollte heute unbedingt zum ersten Punkt kommen, so rasant legte die Mannschaft los. Torhüterin Michaela Licari wurde gleich warm geschossen. Doch in der 10. Minute konnte sie den wuchtigen Freistoß von Stefanie Gnade nur noch ablenken, dennoch fand der Ball den Weg ins Tor zum umjubelten 1:0 der Gastgeberinnen. Die Gäste spielten jedoch zielstrebig weiter und wurden in der 30. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Ricarda Peter strebte allein dem Tor zu, ihren strammen Schuss ließ Torhüterin Nadin Riegel durch die Hände gleiten und er trudelte hinter ihr ins Tor. Das Eckenverhältnis von 1:13 zeigt, wo das Spiel von nun an stattfand.

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Die Naunheimerinnen zeigten gleich, dass sie das Geschehen beherrschen wollten. Den ersten Torschuss gab Antonia Wollenberg ab, der wurde allerdings sichere Beute der Torfrau. Naunheim ließ den Ball gut laufen und so fiel schon in der 14. Minute das 1:0. Die Heimelf startete einen Angriff, beim Abspiel warteten die Gäste wohl auf einen Abseitspfiff, der allerdings nicht erfolgte. Ricarda Peter spielte unbeirrt weiter, sah sich fast allein vor Torfrau Nika Zethner, täuschte noch kurz an und netzte sicher ein. Nun entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch Abwehr und Torfrauen ließen keine Treffer zu, der Halbzeitstand blieb 1:0.

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TuS Naunheim : FSG Haigerseelbach/Langenaubach

09.09.2015  - 3:1 nach Verlängerung (1:1)

Vor knapp einem Jahr fand diese Begegnung als Endspiel des Regionalpokals statt und TuS Naunheim unterlag knapp 2:3. Die diesjährige Achtelfinal-Begegnung der beiden Gruppenligisten war wiederum eine Begegnung auf Augenhöhe. Etliche Freistöße zeigten wie kampfbetont, jedoch trotzdem fair die Begegnung war. Naunheim wollte und musste die 0:6-Niederlage des letzten Samstags vergessen machen – und das gelang bravourös. Schon in der 27. Minute durften die Fans jubeln als Antonia Wollenberg die Gäste-Abwehr überlief und in hohem Bogen das 1:0 erzielte. Doch nur 10 Minuten später war der Ausgleich durch Theresa Heger hergestellt, die den Ball fulminant ins obere Eck beförderte.

In Halbzeit zwei - die nun unter Flutlicht stattfand - berannte Naunheim das gegnerische Tor, doch Torfrau Sarah Diebel war auf dem Posten und streckte sich ein ums andere Mal, um knapp zu retten. Die beste Chance hatten die Gäste in der 62. Minute mit einem Pfostenschuss. Und auch Nadine Birk und Franziska Weiß hatten dicke Chancen. Mit dem Abseitspfiff des guten Schiedsrichters Günter Grünewald waren die Fans hier nicht einverstanden.

So ging es in die Verlängerung. Und gleich versuchte es Theres Heger wieder, scheiterte jedoch an Torfrau Licari. Nun gehörte die Partie den Naunheimerinnen, von draußen lautstark dirigiert. In der 96. Minute trat Lea Bienert einen Eckball an den kurzen Pfosten. Nadine Birk musste nur noch zum 2:1 einschieben. Aber es ging spannend weiter. Torfrau Licari musste 10 Minuten vor Schluss Kopf und Kragen bei einer verpatzten Rückgabe riskieren und Naunheim hatte Glück, dass der Nachschuss am Tor vorbei trudelte. Die Entscheidung fiel in Minute 113 als Lea Bienert mustergültig bedient wurde, die letzte Gästespielerin noch überlief und das 3:1 Endergebnis erzielte.

Im ¼-Finale am kommenden Mittwoch reisen um 19:30 Uhr die SF/BG Marburg an.

Der Aufsteiger versteckte sich nicht, sondern spielte mutig mit. In der ersten Viertelstunde hatte Naunheim einige Torchancen, insbesondere Nadine Birk, die unbedrängt über das Tor schoss. Die nächste Viertelstunde war es umgekehrt und der Aufsteiger zeigte mit munterem Drang zum Tor seine Reife für diese Liga. Julia Ladislav überlief die Abwehr und der Ball fand aus spitzem Winkel, für Torhüterin Michaela Licari unhaltbar, den Weg ins obere Eck zur 1:0-Führung (26.). Die Gäste ließen sich nicht beirren und bestürmten ihrerseits das Tor. Den Ausgleich fast mit dem Halbzeitpfiff besorgte Anna Hartmann mit einem ähnlichen Treffer unhaltbar hoch in den Winkel.

In der zweiten Halbzeit kamen die Zuschauer weiter auf ihre Kosten. Torszenen auf beiden Seiten häuften sich, doch die Treffsicherheit ließ zu wünschen übrig. Die beste Chance hatte die Heimelf in der 56. Minute. Torhüterin Licari wehrte einen strammen Schuss mit dem Fuß ab, der Nachschuss ging jedoch hoch über den Kasten. Kurz vor Schluss hatte Naunheim nochmal eine dicke Chance zur Führung als Torhüterin Lisa Kaletsch den Ball nicht festhalten konnte. Katharina Spangenberg reagierte, doch ihr Nachschuss blieb in Weimars Abwehr hängen. So blieb es beim 1:1, mit dem beide Teams zufrieden sein konnten.

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